Verstehste?- Eine Kampagne gegen sexuelle Belästigung im Nachtleben

Mit meinen Freundinnen hatte ich eine tolle Nacht, wir haben viel getanzt und gefeiert, doch wird sie von dieser sexistischen Scheisse überschattet. Ich bin als Frau niemandem eine Dienstleistung schuldig. Weder indem ich jemandem verhelfe Eintritt in einen Club zu bekommen, mich mit einem sexuellen Akt bei jemandem bedanke, der mir freiwillig einen Drink ausgibt, noch mich von jemandem anfassen lasse und dankbar für dieses “Kompliment” bin.

 Zitat aus einer Story von Hollaback Berlin

Party machen heißt Spaß haben – feiern, trinken, neue Leute kennen lernen…

Wenn die Nacht auf der Piste aber durch überambitionierte und unerwünschte Flirtversuche, Grabschen oder ähnliches gestört wird, ist die Stimmung schnell im Keller.

Bedauerlicher Weise ist sexuelle Belästigung in Bars und Clubs gar keine Seltenheit. Im Gegenteil, für viele gehört es zu einem ausgelassenen Abend im Club fast dazu und ist “irgendwie normal”. Vor allem, wenn dann auch noch Alkohol mit im Spiel ist, der die letzten Hemmungen fallen lässt…

Aber ist das wirklich so? Muss ich in Kauf nehmen sexuell belästigt zu werden, wenn ich mich ins Nachtleben stürze? Nein!
Wir denken, jeder hat das Recht dazu ausgelassen zu feiern, ohne zu fürchten, dabei gestört, bedroht oder sexuell belästigt zu werden.
Klar! Wer feiern geht, möchte Spaß haben, aus sich raus gehen, neue Leute kennen lernen, tanzen, flirten. Wichtig ist jedoch, dabei die Grenzen der anderen zu respektieren